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Schlaganfall

AG Dohle

 

 

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Profil

Christian Dohle ist Physiker und Neurologe und seit fast 20 Jahren in der Neurorehabilitation tätig. Seine Schwerpunkte sind die Evaluation von Therapieverfahren in der ambulanten und (teil)stationären motorischen Rehabilitation mittels bildgebender Verfahren, klinischer Studien, Meta-Analysen und Leitlinien. Zudem untersucht er die Qualität des Gesamtprozesses der Patientenversorgung, insbesondere der Neurorehabilitation, in der klinischen Praxis. Seit 2020 ist er Leiter des P.A.N.-Zentrums und der Forschungsabteilung der Fürst Donnersmarck-Stiftung, die verschiedene ambulante und stationäre Versorgungsangebote für Menschen mit Behinderungen, insbesondere bei neurologischen Erkrankungen, betreibt.

Ausgewählte Publikationen

Die Auswirkungen der Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung auf die Neurologische Frührehabilitation Phase B.
Platz, T., Dohle, C., Mokrusch, T., Wallesch C-W.
Neurol Rehabil. 2020; 26, 107–111. doi: 10.14624/NR2002001

Mirror therapy for improving motor function after stroke.
Thieme H, Morkisch N, Mehrholz J, Pohl M, Behrens J, Borgetto B, Dohle C.
Cochrane Database Syst Rev. 2018 Jul 11;7(7):CD008449. doi: 10.1002/14651858.CD008449.pub3.
PMID: 29993119; PMCID: PMC6513639.

Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall (ReMoS).
ReMoS Arbeitsgruppe, Dohle, C., Tholen, R., Wittenberg, H., Quintern, J., Saal, S., Stephan, K.M.
Neurol Rehabil. 2015; 21, 355–494.

Potential determinants of efficacy of mirror therapy in stroke patients--A pilot study.
Brunetti M, Morkisch N, Fritzsch C, Mehnert J, Steinbrink J, Niedeggen M, Dohle C.
Restor Neurol Neurosci. 2015;33(4):421-34. doi: 10.3233/RNN-140421.
PMID: 26409402; PMCID: PMC4923713.

A comparison of neural mechanisms in mirror therapy and movement observation therapy.
Wang J, Fritzsch C, Bernarding J, Holtze S, Mauritz KH, Brunetti M, Dohle C.
J Rehabil Med. 2013 Apr;45(4):410-3. doi: 10.2340/16501977-1127.
PMID: 23474778.

Evidence-based quality indicators for stroke rehabilitation.
Grube MM, Dohle C, Djouchadar D, Rech P, Bienek K, Dietz-Fricke U, Jöbges M, Kohler M, Missala I, Schönherr B, Werner C, Zeytountchian H, Wissel J, Heuschmann PU.
Stroke. 2012 Jan;43(1):142-6. doi: 10.1161/STROKEAHA.111.627679. Epub 2011 Oct 20.
PMID: 22020037.

Mirror therapy promotes recovery from severe hemiparesis: a randomized controlled trial.
Dohle C, Püllen J, Nakaten A, Küst J, Rietz C, Karbe H.
Neurorehabil Neural Repair. 2009 Mar-Apr;23(3):209-17. doi: 10.1177/1545968308324786. Epub 2008 Dec 12.
PMID: 19074686.

Impuls

Der Schlaganfall ist eine der häufigsten Ursachen für Behinderung im Erwachsenenalter, aber die Folgen sind nicht unumkehrbar. Effektive, zielgerichtete Therapie kann helfen, Defizite zu verringern bzw. Unabhängigkeit im Alltag wiederherzustellen. Zur Identifikation der bestmöglichen Therapie müssen die zugrundliegenden Mechanismen verstanden werden und Konzepte zur Umsetzung in den therapeutischen Alltag erarbeitet werden. Bei der Umsetzung müssen auch administrative Randbedingungen berücksichtigt werden. Wichtig ist eine konsequente Orientierung an den Bedürfnissen der Betroffenen.

Wichtigste Projekte

Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall (ReMoS)

Zur Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall steht eine große Bandbreite von Therapieverfahren zur Verfügung, die in mehreren Hundert RCTS evaluiert worden sind. Aufbauend auf diese Befunde wurde in einem systematischen Konsensprozess zwischen Ärzten und Therapeuten eine S2k-Leitlinie entwickelt, die kontinuierlich aktualisiert wird. Zudem werden Barrieren und Hilfsmittel zur konsequenten Umsetzung in den therapeutischen Alltag evaluiert (App).

Leitlinien: Rehabilitation der Mobilität nach Schlaganfall (PDF)
 

Einsatz von Virtueller Realität in der Schlaganfallrehabilitation

Besonders in den letzten Jahren wurden eine Vielzahl von Therapieverfahren postuliert, die unter dem Oberbegriff „Virtuelle Realität“ fungieren. Das tatsächliche Therapiekonzept variiert jedoch enorm, was in klar unterschiedlichen therapeutischen Effekten resultiert. Die Gruppe evaluiert die Wirksamkeit bestehender Angebote und entwickelt neue Therapien in enger Abstimmung zwischen Patientenanforderungen und therapeutischer Umsetzbarkeit.
 

Qualität der Patientenversorgung in der postakuten Versorgungsrealität

Das deutsche System der Neurorehabilitation und der ambulanten Therapielandschaft ist hochdifferenziert, unterliegt aber in der Umsetzung zahlreichen administrativen Zwängen. Hierzu liegen interessanterweise nur wenig objektive Daten vor. Ziel des Projekts ist die objektive Erfassung des Status quo verschiedener Elemente der Neurorehabilitation und der Abgleich mit Patientenerwartungen und –bedürfnissen.

Team

  • Prof. Dr. Annette Sterr
    Forschungsmanagerin
     
  • Mareike Schrader
    Forschungskoordinatorin P.A.N.-Zentrum
     
  • Dr. Maja Wiest
    Forschungskoordinatorin Teilhabeforschung
     
  • Tobias Strank
    Studentische Hilfskraft
     
  • Valerie Baumeister
    Doktorandin
     
  • Mona Brommer
    Doktorandin
     
  • Yena Kim
    Doktorandin
     
  • Alexej Tschaika
    Doktorand